Motorradtour Mai 2010

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Ein Biker - Tagesausflug und alle hatten Spaß.

So ging es für einige von uns zum ersten Mal in diesem Jahr am 09. Mai auf eine etwas längere Strecke rund um Berlin.


Als erstes fuhren wir nach Velten zu einem kleinen Elemente -Training
in einem Gewerbegebiet. Hier kam es weniger auf das Können an.
Eher sollten alle nach der Winterpause wieder in die Gänge kommen.
Zuvor korrigierten wir bei dem Motorrad von Brian noch die Federhärte
entsprechend der Belastung.

Zum Frühstück gab es im „Café am Markt“ als Beigabe die musikalische Unterhaltung einer Muttertagsfeier. Die Kellnerinnen lobten unsere gute Motorradbekleidung und Ausrüstung, besonders, weil es keine Ausnahme unter unseren Teilnehmern gab. Alle waren super auf die Tour vorbereitet. Die Bedienung hatte schon anders ausgerüstete Biker erlebt. Also noch ein großes Lob an alle Beteiligten!

Weiter ging es in Richtung Werder auf die Insel in das Fischrestaurant „Arielle“. In Ketzin gab es für die Masse noch eine Überraschung, eine Fährtour mit dem Motorrad. Unsere Bitte, uns für einen bestimmten Obolus gleich bis zur Insel zu fahren, musste der Fährmann wegen einer doch etwas zu kurzen Kette verneinen. Na gut, die 15 km schafften wir noch, ohne entkräftet von den Krädern zu fallen.


Am und auf dem Wasser gelegen, war das Restaurant „Arielle“ eine Erholung Wert. Das bereits Tage zuvor bestellte Mittagessen wurde trotz der gut besuchten Ausflugsgaststätte sehr bald aufgetischt. Einige bestellten das volle Programm und waren sehr zufrieden. Übrigens spielte das Wetter super mit. Es war die richtige Temperatur und das ohne Regen. Wir konnten im Freien sitzen und während der Fahrt war es angenehm.

Nach einer etwas verfranzten Strecke ging es für ein Stück auf die Autobahn. Ein Spaß anderer Art bei guter Motorisierung. So ließen wir den Tag in Niederlehme bei einem Eis ausklingen und waren gegen 19.30 Uhr wieder in Strausberg. Außer Daniela, welche leider schon nach Fredersdorf abbiegen musste, konnten alle mit auf unser Abschlussfoto.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern. Es war auch für mich ein schöner Aus-„Flug“ in unserem Brandenburg und alle fuhren besonnen, so ist keiner „gegen einen Baum gegurkt“ – wie es so im Lied von Rainald Grebe heißt. Gemeinsam macht es eben mehr Spaß. Zu unserer nächsten Tourenplanung informiere ich Euch wieder rechtzeitig per Mail.

Vielen Dank an alle, besonders an Thomas für seine gelungene Streckenplanung und Daniela für die folgenden netten Verse. Also immer schön senkrecht bleiben und in allen Lebenslagen nicht mehr Schräglage als notwendig.

Mit freundlichen Bikergrüßen
André Kaiser



Vielen Dank an Daniela, sie schrieb uns die netten Verse.


Zu Quatschen gibt es dies und das,
die Straßenkarte wird studiert.
Jeder weiß ein bißchen was,
äußert es ganz ungeniert.

Dreihundert Kilometer fast,
nach Öl so manche Kette schreit.
Genügend Zeit war auch für Rast,
und alle immer fahrbereit.

Schon Vorfreude auf´s nächste Mal,
und Danke hier von allen,
den Vorbereitern und der Wahl.
Die Tour hat uns gefallen.


Daniela Weber

Ziemlich früh am Sonntagmorgen,
für einige vorbei die Nacht.
Als hätt man keine andren Sorgen,
wird sich auf den Weg gemacht.

Treffpunkt pünktlich in der Stadt
weit hörbar die Motoren.
Hoffentlich der Tank auch satt,
die PS rumoren.

Einmal wird Berlin umrundet.
Schaut Euch um, genießt !
Zwischendurch ne Stärkung mundet,
seht, der Flieder sprießt.

Immer wieder neue Düfte,
zieh´n an uns vorüber.
Bleiben locker in der Hüfte,
bis zur Pause wieder.


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Motorradtour August 2009

Hallo Biker, das war die zweite größere Tour in diesem Jahr.

Nachdem wir bei der ersten Tour im April per Kahn den Spreewald genossen und dann in Lübben in der Westernkneipe „Dodge City Saloon“ einkehrten, waren alle zufrieden und fragten schon nach der nächsten Tour.

Heute am 16. August 2009 ging es über kurvenreiche Asphaltstrecken zum Schiffshebewerk, dann zu einem Aussichtspunkt am Parsteiner See und weiter nach Angermünde zum zweiten Frühstück.

Nach einem Rundkurs über Greifenberg und weiter an Schwedt vorbei besuchten wir nach 5 Jahren wieder einmal den Grützpott in Stolpe an der Friedrichstaler Wasserstraße.
Dort gab es für meine Biker eine Überraschung:
Gemeinsam mit Thomas Krieger konstruierten wir einen Dummy und tauften ihn Karl-Heinz. Dieser wog ca. 15 Kilogramm und hatte eine Größe von 1,50 m. Dieser Dummy ist jetzt im Schaufenster meiner Fahrschule zu besichtigen.

Seine Bekleidung:

  • Motorradschutzhelm
  • Wattejacke
  • Jeanshose
  • Turnschuhe
  • Motorradhandschuhe

Hiermit wollte ich demonstrieren, welche Verletzungen ein Motorradfahrer mit unzweckmäßiger Bekleidung bei einem Sturz von einem Motorrad erleidet, nachdem er zusätzlich noch über den Asphalt geschliffen wurde.

Die Geschwindigkeit beim Fall vom Motorrad betrug nur 30 Km /h. Im Normalfall wiegt ein Motorradfahrer das Fünffache des Dummys. Das Ergebnis war jedoch schon bei diesem Gewicht beeindruckend:
Die Beschädigungen am Schutzhelm und die großflächig durchgescheuerten Hosenbeine würden bei einem Menschen schwerste Verletzungen hinterlassen und ihn für sein weiteres Leben zeichnen. Knochenbrüche im Bereich der Fußgelenke sind auf Grund fehlender Protektoren, wie sie in Motorradschutzstiefeln eingearbeitet sind unvermeidlich. In unserem Fall brach die starre Holzkonstruktion beider Füße. Der Motorradschutzhelm sowie die Motorradhandschuhe wiesen Scheuerstellen auf aber schützten unseren Dummy vor schwereren Verletzungen am Kopf und an den Händen. Es war mir gelungen, bei meinen Bikern Nachdenklichkeit zu erzeugen. Jetzt kann der eine oder andere die 10,00 € für Benzin verwenden, die sonst bei unangemessener Motorradkleidung fällig werden.

Nach dieser Demonstration genossen wir ein selbst organisiertes Grillen am Ufer der Friedrichstaler Wasserstraße.

Nachdem sich alle gesättigt hatten, beschlossen wir spontan, noch ein weiteres Ziel anzufahren. Die Plätze zum Eisessen in der Gaststätte Zollbrücke waren schnell reserviert. Nach 45 Minuten hatten wir einen schönen Ausklang für diesen Bikertag.

Die nächste Tour machen wir am 27. September 2009


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